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Tricks
aus der Suppenküche
Suppen
schmecken immer!
Aber:
Gerade in der kalten Jahreszeit schmecken
schön wärmende Suppen einfach am besten.
Ob fein oder deftig — der Topf lässt sich jeweils nach Belieben füllen.
Hier ein paar
Tipps zum guten Gelingen
Die Basis ist
eine herzhafte Suppe.
Wenn es schnell gehen soll, können Sie prima eine Instant-Suppenwürfel bzw.
Instant-Suppenpulver verwenden.
Aromatischer wird es allerdings, wenn Sie die Suppengrundlage selbst zubereiten.
Geben Sie das
Fleisch (zum Beispiel ein Suppenhuhn oder eine Rinderbeinscheibe) mit etwas
Gemüse — praktisch ist ein Bund Suppengrün — und Gewürzen wie Nelken, Piment und
Lorbeer in einen Topf mit reichlich kaltem Salzwasser und bringen alles zum
Kochen.
Dann nur bei
schwacher Hitze ca. 2 Stunden gar ziehen lassen. So bekommt die Suppe einen
kräftigen Geschmack, da alle Zutaten ihr Aroma optimal abgeben. Den dabei
entstehenden Schaum von Zeit zu Zeit abschöpfen.
Anschließend
das Fleisch herausheben, zerteilen und aufschneiden. Den Fond durch ein Sieb
gießen und mit Fleisch und weiteren Zutaten, zum Beispiel Reis oder Gemüse,
servieren.
Suppeneinlagen
selbst gemacht
Prima für den
Vorrat:
Frieren
Sie die abgekühlte Flüssigkeit in Eiswürfelbehältern ein. So haben Sie immer
kleine Portionen zum Verfeinern von Soßen, Ragouts oder Gulasch parat.
Mit
Gemüsestreifen, Nudeln, Reis oder Croutons lässt sich eine Suppe rasch
verfeinern. Aber es gibt noch einiges mehr, was man in die Suppe geben kann, zum
Beispiel den klassischen Eierstich. Dafür Eier mit Milch, Salz, Pfeffer und
Kräutern verquirlen und im heißen Wasserbad stecken lassen.
Dekorativ:
Statt die Masse anschließend in Würfel zu schneiden, kleine Figuren ausstechen.
Für Frittaten dünne Palatschinken backen, fest aufrollen und in feine Scheiben
schneiden.
Und aus Grieß
lassen sich Nockerl zubereiten, die extra in Salzwasser gegart werden.
Pannenhilfe
Die Suppe
ist trüb:
1—2 verschlagene Eiweiß hineingehen, aufkochen und kurz
stehen lassen. Geronnenes Eiweiß mit einem Schaumlöffel abschöpfen.
Die
Bouillon ist zu fett:
Küchenpapier oder Papierserviette auf die Suppe legen und
voll saugen lassen. Oder Sie stellen sie in den Kühlschrank. Dann setzt sich das
Fett nach einigen Stunden an der Oberfläche ab und kann abgeschöpft werden.
Die Suppe
ist zu dünn:
Rühren Sie pro Liter etwa 3 Esslöffel Püreeflocken ein.
Ist die
Suppe zu salzig:
rohe Kartoffel hineinreiben und mitkochen
Noch ein
paar Suppengeheimnisse:
Fleisch für eine gute Suppe immer im kalten Wasser
aufsetzen, damit es auslaugt und die Suppe kräftig
wird.
Den
Suppentopf immer gut verschließen, damit möglichst
wenig verdampft. Wenn Flüssigkeit ergänzt werden muß,
verliert die Suppe an Aroma.
Ein
hochwertiger Topf bietet die Gewähr, daß auch bei
langem Kochen nicht zuviel Energie verbraucht wird.
Suppe
zunächst wenig salzen, da sie immer etwas einkocht und
dann salziger wird. Lieber nachwürzen.
Suppe
zum Klären mit 1 bis 2 Eiklar aufkochen, dann durch
ein Sieb gießen.
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